Startseite Rad-Reiseberichte 20ert0802 Böhmisch Kanada

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Reisebericht

Böhmisch Kanada

Termin: 02. August 2020

Die südböhmische Region nördlich von Litschau wird Ceska Kanada bezeichnet, weil sie landschaftlich sehr weiten Landstrichen Kanadas ähnelt. Das ehemalige Gebirge der Böhmischen Platte ist im Laufe der Zeit stark erodiert und nur wenige Felsspitzen schauen noch aus den Böden. In den ausgedehnten Wäldern verstecken sich unzählige Seen und Teiche, die im 14. und 15. Jahrhundert für die Karpfenzucht angelegt wurden. Die beiden Zentren dieser landschaftlich einmaligen Region sind die Städte Trebon und Jindrichuv Hradec. Beide können mit einer malerischen Altstadt, einem Renaissanceschloss und einer bekannten Bierbrauerei punkten.

 

Wir starteten vom Bahnhof Gmünd und überquerten nach wenigen Metern die Grenze nach Tschechien. Die einst so gefürchtete Grenze ist heute nicht mehr zu spüren.  Entlang des Naurreservates obere Lainsitz / Luznice radeln wir bis zum Bahnknotenpunkt Suchdol. Dort trennten sich die Wege der blauen und roten Gruppe, besser gesagt die Natur von der Kulturgruppe.  Während die blaue Gruppe auf direktem Weg entlang der Teiche Hejtman und Stankov nach Jindrichuv Hradec fuhren, besuchten die Roten auf dem rund 10 Kilometer längeren Weg die Bier und Fischstadt Wittingau. Jindrichuv Hradec ist das Zentrum der Region. Das Renaissance Wohnschloss der Herren von Neuhaus ist immer einen Besuch wert.  Drohende schwarzen Wolken und grollender Donner ermahnten uns zur Heimreise. Kurz bevor das letzte Rad verladen war, begann es zu schütten. Just in Time ist die Devise, die das Elite Radteam heuer schon so oft unter Beweis gestellt hat.

Blau:      65 km    360 hm
Rot:       75 km    300 hm

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