Startseite Rad-Reiseberichte 20ert0816 Mosoner Schüttinsle

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Von 12.4. - 30.9.2021:
3x wöchentlich / Dauer: 2-3 Stunden
Dienstag & Donnerstag
Treffpunkt: 18:00 Uhr
Sports Direct
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Mittwoch
Treffpunkt: 18:00 Uhr
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Reisebericht

Mosoner Schüttinsel

Von Bratislava nach Györ

16. August 2020

 

Wir haben schon so oft von Wetterglück berichtet, das den ELITE Radler so reichlich beschert ist, dass es schon peinlich ist darüber zu schreiben. Aber diesmal geht es nicht anders. Es das Highlight der Tour oder anders beschrieben wir radelten an der Kante des Wassers. Die Mosoner Schüttinsel ist ein riesige Insel die sich von Bratislava bis Györ durch die Teilung der Donau bildet. Der Mosoner Donauarm zweigt bei Rajka ab und mündet nördlich der Stadt Györ wieder in den Hauptstrom. Fast wäre dieser Auwald, der so vielen Tieren und Pflanzen Heimat gibt, durch den Bau des Kraftwerkes Gabcicov zum Opfer gefallen. Glücklicherweise konnte es 1988 durch eine ungarische Bürgerinitiative verhindert werden, sodass wir heute dieses Naturschutzgebiet mit dem Rad durchwandern konnten.

Wie immer Anreise mit dem Elite Radbus nach Rusovce, einem kleinen Vorort von Bratislava. Unser erster Besichtigungspunkt war das Schloss Karlsburg, einem Dornröschenschloss, dass nach den Plänen der slowakischen Regierung bis 2023 wachgeküsst werden soll.  Durch den Schlosspark radelten wir zum Danubiana Meulensteen Art Museum, das auf einer Halbinsel mitten in der Donau errichtet wurde. Dort konnten wir uns einen Überblick von der gigantischen Wasserfläche machen, die hier von der Donau gefüllt werden. So nach diesen Besichtigungen und Erklärungen ging es endlich ans Radeln. Nichts hinderte uns fest in die Pedale zu treten und wir erreichten, wie geplant um 12:00 Uhr die Ortschaft Halasci, das direkt am Mosoner Donaarm liegt. Zander und Fischsuppe standen am Menüplan, der Party Csarda. Gestärkte ging es weiter nach Lipot, wo wir noch einmal einen Abstecher zur Donau machten. Wir waren von der Strömung der naturbelassenen Donau erstaunt. 90 Kilometer müssen gestrampelt werden und das bedarf eine gewisse Zeit. Daher noch einmal in die Hände gespuckt und los ging es für den letzten Streckenabschnitt nach Györ. Eine kurze Orientierungsfahrt in der Stadt und dann machten wir es uns im Palffy-Etterem direkt am Hauptplatz in Györ gemütlich. Den Meisten haben es die Somlauer Nockerln angetan. Glücklich trotz der Regenprophezeiungen trocken durch den Tag gekommen zu sein, traten wir die Heimreise mit dem Elite Radbus pünktlich an.  Trickreich umfuhren wir alles Staus und kamen fast pünktlich nach Wien zurück.

 

Blau       92 km / 60 hm

Rot         86 km / 60 hm

 

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