Startseite Rad-Reiseberichte 20ert0818 Waldviertel pur

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Von 12.4. - 30.9.2021:
3x wöchentlich / Dauer: 2-3 Stunden
Dienstag & Donnerstag
Treffpunkt: 18:00 Uhr
Sports Direct
1210 Wien,  Seyringerstr. 15

Mittwoch
Treffpunkt: 18:00 Uhr
1230 Wien, Friedhof Inzersdorf, Kolbegasse 34

Reisebericht  Waldviertel  pur

Sternfahrt  Zwettl

Termin: 18. – 21.08.2020

Dienstag 19.08.2020

In der Früh starteten wir bei Regen über die Operngasse, wo wir noch eine kleine Wandergruppe abholten, Richtung Waldviertel. Am Ausstieg in Vitis regnete es noch leicht. Aber die Wettervorhersage verhieß nichts Böses. Nach wenigen Metern waren wir mitten im Waldviertel. Am Weg zur Himmelsleiter in Schrems, Wald soweit das Auge reicht. Auch einige Steinbrüche konnten wir schon sehen. Bei einem kurzen Abstecher in den Naturpark Hochmoor konnten wir die Himmelsleiter bewundern und besteigen. Ein Kraftakt Waldviertler Zimmermannskunst. Als nächster Punkt wurde die Blockheide angefahren. Imposante Granitsteine säumten unseren Weg zur Mittagsrast bei der Schutzhütte. Danach fuhren wir weiter nach Gmünd. Die Brücke über die Lainsitz war einen kleinen Abstecher wert. Am Hauptplatz konnten wir dann einige Sgrafitohäuser sowie das alte Rathaus sehen. Vorbei am Bahnhof ging es dann weiter Richtung Süden. Über kleine Straßen  und genau zwischen zwei bedrohlich wirkenden Gewitterwolken erreichten wir Zwettl. Die Stadtrunde verschoben wir aufgrund des drohenden Regens auf die nächsten Tage. Eine letzte Herausforderung war dann noch der Anstieg zum  Mohnhotel in Moidrans.

 Mittwoch 19.08.2020

Heute wollen wir Weitra besuchen. Kreativ und hintaus fuhren wir, Hauptstraßen vermeidend, über unzählige kurze und längere Anstiege nach Weitra.  Dort angekommen war die Baustelle am neuen Kreisverkehr eine große Herausforderung. Wir mussten leider feststellen, dass das Schloss Weitra, welches der Familie Fürstenberg-Absberg gehört, aus den allseits bekannten Gründen (Covid19) geschlossen war. Aber bei der verbotenen Durchfahrt, die als Abschneider in die Stadt möglich war, konnten wir doch einen Blick auf den ersten Hof sowie die Auffahrt zum Schloss werfen. Kaffee und eine kleine Stadtrundfahrt erledigten wir noch vor dem Mittagessen. Beim Restaurant Wlaschka  konnten wir einen Platz auf der Terrasse ergattern und hatten so während unserer Pause einen wunderbaren Blick auf das Rathaus und den Hauptplatz. Nach der Erfahrung mit dem neuen Kreisverkehr machten wir uns rechtzeitig auf den Weg zum Bahnhof. Denn die Eisenbahn wartet ja bekanntlich nicht. Pünktlich kam die kleine Bahn dann um die Kurve. Ein äußerst bemühter Mitarbeiter lud unsere Räder ein und wies uns den reservierten Platz zu. Und dann fuhren wir los, es schepperte, krachte und wackelte nur so dahin. Durch Wälder, Wiesen und Felder. Ortschaften wurden nur hintaus berührt. Ein Blick den man sonst nicht erhaschen kann. Stopps, die zum Fotografieren einluden verlängerten die Fahrzeit, und so hatten wir auch noch Zeit ein Mohnzelten aus dem Jausenwagerl zu genießen. Ebenso pünktlich wie die Abfahrt war auch die Ankunft. Der Wettergott verschaffte uns dann noch eine kleine Kaffeepause im Bahnhofsbistro. Dann setzten wir uns wieder aus Fahrrad. Die Fahrt nach Rosenau sowie weiter zum Hotel war dann noch mit heftigen Anstiegen gespickt.

 Donnerstag 20.08.2020

Heute machen wir uns auf den Weg zur Burg Rappottenstein. Knackige Anstiege und flotte Abfahrten folgten kurz aufeinander. Leider war die Burg geschlossen, aber das Kaffeehaus war zum Glück offen. Weiter fuhren wir durch die wunderbare Landschaft weiter nach Ottenschlag zum Waldviertler Schnitzlwirt. Fein verköstigt ging es über Wiesen und Feldwege,  an Mohnfeldern vorbei, tendenziell bergab zum Stift Zwettl wo wir wieder, eh klar, eine Kaffeepause machten. Eine kurze Besichtigung der Stiftskirche rundete für einige den Tag ab. Ein paar andere ließen den Tag bei ein paar Kugeln Eis ausklingen.

 

Freitag 21.08.2020

Ein letztes Frühstück im Mohnhotel, wieder 80hm bergab vorbei am Stift Zwettl fuhren wir zum Kraftwerk Ottenstein. Dort wurden wir gemeinsam mit der Wandergruppe von Herrn Denner zu einer  Führung empfangen.  Nach  spannenden 90 Minuten in Videoraum, Maschinenraum sowie in der Staumauer fuhren wir weiter nach Rastenfeld zur nächsten Pause!  Auf Nebenstraßen mit kreativer Tour Führung bei voller Hitze und wenigen Höhenmetern zur nächsten Raststätte in Gföhl. Entlang des Gföhlbaches und der Krems vorbei an der Ruine Senftenberg flogen wir Richtung Krems. Ein kurzer Stop zum Fuß baden in der Krems brachte noch die nötige Erfrischung um das gemeinsame Ausklingen der Reise beim Gasthaus Schreiber richtig zu genießen. Chauffeur Rudi brachte uns gegen 20 Uhr gut nach Hause.

 

Facts:

1.Tag: 65 km / 700 hm

2.Tag: 56 km / 900 hm

3.Tag:75 km / 1100 hm

4.Tag: 68 km / 845 hm

 

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