Startseite Rad-Reiseberichte 17ert0827 Idyllisches Kamptal

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After Work Unit

Von 18.4. - 28.9.2017:
2 x wöchentlich
Dienstag & Donnerstag
Treffpunkt: 18:00 Uhr
Sports Direct
1210 Wien,  Seyringerstr. 15
Dauer: 2 - 3 Stunden

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Idyllisches Kamptal


Bericht Rot
Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir Rastenfeld. Schnell war "Rot, Blau und Grün" eingeteilt. Die blaue Gruppe entschied aufgrund der schöneren Strecke ebenfalls die rote Route zu wählen. Gleich ging's los  zur ersten Herausforderung, dem Anstieg zum Schloss Waldreichs. Dort ist eine berühmte Greifvogelstation stationiert. Aufgrund der Wettervorhersage wollte niemand so recht eine Besichtigung. Ein rasches Weiterkommen wurde eingefordert. 150Hm wurden wieder vernichtet. Flott ging die Fahrt weiter entlang der Kampstauseekette. Die rote Gruppe hielt in Krumau eine kurze Rast beim Heurigen Prinz. Ein liebevolles Ambiente erwartete uns. Der nette Ausblick zum Kamp und eine Sammlung von sehenswerten landwirtschaftlichen Geräten erschwerten uns den Aufbruch. Aber das Wetterapp mahnte diesen ein. Die Weiterfahrt Richtung Ziel wurde dann nur mehr durch kurze Fotostopps beim Stift Altenburg, sowie beim Schloss Greillenstein unterbrochen. Die letzten Kilometer entlang des Kamp wurden dann doch noch zu einer kräftigen Herausforderung für unsere "klassischen" Radfahrer. Von wegen Flussradweg, der Kampradweg ist ein guter Trainingspartner für größere Herausforderungen. Auf den letzten 2 Kilometern zeigte sich die Richtigkeit der Entscheidung, kurze Pausen zu halten. Der Regen erwischte uns nur mehr ganz leicht und der rettende Heurige kam gerade rechtzeitig.

Facts:

75km/830um



Bericht Blau
Nachdem uns Bobby mit dem Bus nach Rastenfeld brachte und wir doch 34 an der Zahl waren, teilten wir uns in drei Gruppen auf. Harald fuhr wie immer mit der grünen Gruppe, Ernst übernahm die Roten und Joe begleitete die blauen Elite-Radler. Grün und Rot fuhren voran und Joe überlegte, mit den Blauen dieselbe Strecke der Roten zu fahren, da diese bei den Ottensteiner Stauseen vorbei führte. Gesagt getan! Trotz mehr Kilometern und vor allem Höhenmetern waren alle einverstanden.
Nach dem Stausee machten wir einen Abstecher zum Schloss Waldreichs, ins Greifvogelzentrum. Wir nahmen uns hier aber nur Zeit für Fotos.
Bei angenehmen Temperaturen im Schatten fuhren wir, mit regelmäßigen Trinkpausen und Bobby im Rücken, auf verkehrsarmen und kurvigen Straßen bis Krumau. Von da an ging’s über einige Serpentinen den Krumauer Berg hinauf, den wir alle meisterten. Oben angekommen, hatten wir uns eine kleine Rast redlich verdient.
Mit neuer Energie durchquerten wir im rasanten Auf und Ab die kleinen Ortschaften Tiefenbach, Altpölla, Ramsau, Röhrenbach und Feinfeld. In Greillenstein gab es einen kurzen Fotostopp beim Schloss, ehe wir einige wenige Kilometer weiter bis nach Altenburg radelten. Hier im Stiftsrestaurant machten wir Mittagspause und einen Rundgang. Entlang des Kamp führte uns der Kamptalradweg an der Rosenburg vorbei und weiter auf wunderschönen Wald- und Wiesen Radwegen. Gars am Kamp hatten wir nur noch vor uns, ehe wir unser Ziel Schönberg am Kamp erreichten.
In der Weinstube Aichinger hatten wir einen wunderschönen Ausklang mit leckerem Essen.

Facts:

75 Km / 830 Hm



Bericht Grün
Mit der Ansage, dass die Grünen heute nur Forststraßen und Asphalt befahren, haben sich einige Stammfahrer der Roten und der Blauen entschieden es einmal bei den Grünen zu wagen. Die ersten Kilometer sind vom Kennenlernen der einzelnen Fahrstile geprägt, doch bald geht es flüssiger dahin und die Gruppe wird kompakter. Und dann folgt der Abstieg zum Kamp. Der sehr steile und rutschige Forstweg, zwingt einige aus dem Sattel während die Routinierteren kontrolliert bergabfahren. Doch bald darauf gibt es nur noch schieben und tragen – denn der Wanderweg ist durch umgestürzte Bäume immer wieder blockiert und so kommen wir unerwarteter Weise zu neuen Bewegungsabläufen. Rad richtig anheben, über das Hindernis wuchten, abstellen und selbst nicht ausrutschen – es fordert viel Konzentration und Kraft, vor allem wenn ein E-Bike dabei ist. Am Fluss angekommen erreichen wir eine Furt, welche aus großen Steinen und viel Gehölz besteht. Auch hier wird getragen und geschoben und auf der anderen Uferseite aufgeatmet, denn wir haben „überlebt“! Natürlich klingt das jetzt dramatisch, aber es war rückblickend gesehen machbar, vor allem weil Jeder dem Anderen geholfen hat und Keiner allein gelassen wurde. Der weitere Weg ist nicht mehr so aufreibend, dafür hat die Hitze uns fest im Griff und macht jeden Anstieg zu einer Herausforderung. Aber die Landschaft, die Gruppe und der Fahrtwind machen es erträglich und so kommen wir über Forstwege und Nebenstraßen in Gföhl an. Hier kehren wir ein und gönnen uns eine Mohntorte und viele Getränke. Nach dem Auffüllen unserer leeren Wasserflaschen geht es weiter in den Südosten durch schattige Wälder und weite Hochebenen. Wir besuchen auch die Ruine Kronsegg und besteigen dessen hohe Türme. Der Tipp kam übrigens von der Kellnerin aus Gföhl. Danach geht es rasch Richtung Ziel, denn die dunklen Wolken versprechen noch eine Dusche von oben. Also quasi ein Wettrennen. Am Ziel ist die Straße zwar nass, aber bis auf die Gischt der Reifen bleiben wir trocken. Ein super Tag!

Facts:
58km/ 860hm

Fotogalerie