Startseite Rad-Reiseberichte 17ert0819 Schweizer Seen-Tour

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After Work Unit

Von 18.4. - 28.9.2017:
2 x wöchentlich
Dienstag & Donnerstag
Treffpunkt: 18:00 Uhr
Sports Direct
1210 Wien,  Seyringerstr. 15
Dauer: 2 - 3 Stunden

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Schweizer Seen-Tour - Vom Genfer See zum Bodensee

Tag 1:
Am Samstag starten 21 RadlerInnen um 6.00 Uhr zu unserer Eliteradreise „Schweizer Seen-Tour“ . Chauffeur Hubert bringt uns bis Plattlingen, ab dann fährt Jova, der uns auch die ganze Woche mit dem Bus begleiten wird.
Plangemäß treffen wir um 21.30 Uhr in Montreux ein. Einige machen noch einen Spaziergang zum Genfer See.

Tag 2:
Am Sonntag entdecken wir schon beim Blick aus dem Hotelfenster die aufgehende Sonne über dem Genfer See. Wir radeln gemeinsam zur Markthalle von Montreux, wo auch das Freddie-Mercury Denkmal steht – die Gruppe Queen arbeitete viele Jahre in Montreux. Am Ufer des Genfer Sees geht es weiter nach Vevey. Vor dem Quai erblicken wir die 8 m hohe „Fourchette“, die aus dem See ragt und seit 2009 das Emblem der Stadt ist. Noch ein paar Fotos vor der Charlie Chaplin Statue und dann nimmt die rote Gruppe den Anstieg nach Chatel-Saint-Denis in Angriff, 500 hm auf einer schmalen, verkehrsarmen Straße mit herrlicher Aussicht machen den Anstieg zum Genuss.
Oben angekommen – die blaue Gruppe bewältigt diesen Anstieg mit dem Bus – radeln wir über Bulle nach Gruyères – der verkehrsfreie Ort mit seinem Schloss liegt sehr idyllisch am Berg und die blaue Gruppe nimmt den Anstieg auf sich und besichtigt Ort und Schloss . Bei einer Führung durch die Käserei „La Maison Du Gruyère“ lernen wir, wie der Le Gruyère AOP hergestellt wird. Am Abend ist für uns dann in Chateau d’Oex ein Käsefondue vorbereitet. 

Tag 3:
Am Montag heißt unser Ziel Grindelwald. Bevor wir aber dort ankommen, verbringen wir  Zeit in Gstaad, bewundern das bereits von Weitem sichtbare Palace Hotel – ein 1912 erbautes Märchenschloss – und lassen uns von einem der berühmtesten Urlaubsorte der Schweiz inspirieren. Die rote Gruppe hat dann wieder eine Bergwertung vor sich nach Saanenmöser – die blaue Gruppe legt den Anstieg mit dem Bus zurück. Zum Thunersee lassen wir uns gemütlich hinunterrollen und über Spiez kommen wir nach Interlaken.  Hier laufen gerade die Vorbereitungen für das nur alle 12 Jahre stattfindende „Unspunnenfest“ -  Steinstoßen gehört hier zu den wichtigsten Disziplinen dieser skurrilen Schweizer Olympiade.
Interlaken hat sich bereits um 1900 zu einer „Touristenstadt“ in den Alpen entwickelt. Unzählige Hotelpaläste wurden hochgezogen, Naturdenkmäler wie Gletscher, Schluchten und Wasserfälle zu Touristenattraktionen umfunktioniert sowie Bahnen zu den höchsten Gipfeln (Eiger:  3.970 m, Mönch:  4.107 m; Jungfraujoch: 3.454 m, Jungfrau: 4.158 m) hinauf gebaut. Mit Begriffen wie „Top of Europe“ und „Golden Pass“ werden die umliegenden Regionen vermarktet.
Nach einem kurzen Bummel durch Interlaken steigt die blaue Gruppe in den Bus, um zu unserem Hotel nach Grindelwald gebracht zu werden. Die rote Gruppe legt diese 15 km und 500 hm mit dem Rad zurück. Obwohl es nun bewölkt ist, wirkt die imposante Bergkulisse auf uns. Grindelwald ist der berühmteste Urlaubsort des Berner Oberlandes – wie wir auch in der sehr belebten Fußgängerzone sehen können. Von unserem Hotel aus blicken wir auf das Fischerhorn und den Unteren Grindelwaldgletscher.




Tag 4:
Am Dienstag erwachen wir bei wolkenlosem Himmel und 6 Grad Celsius – also ideales Wetter für die rote Gruppe, um den Anstieg auf die Große Scheidegg (1.961 m ü.d.M.) zu bewältigen. Babsi, Gerald, Leo, Ernst, Walter F., Walter N. und Martha starten pünktlich um 8.30 Uhr von Grindelwald weg. Die Straße ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt, nur ein Postbus fährt in regelmäßigen Abständen zur Großen Scheidegg hinauf, bemerkbar macht er sich mit dem typischen Posthorn. Wir radeln also einsam mit herrlichem Blick auf die Schweizer Bergwelt und vergessen jegliche Anstrengung aufgrund der  unbeschreiblichen Bergkulisse. Nach ca. 1 ½ Stunden haben wir die Große Scheidegg erreicht, sind überglücklich und genießen die Aussicht bevor wir die 20 km Abfahrt nach Meiringen in Angriff nehmen.
Aber aufgrund der vielen Eindrücke und Aussichten während der Abfahrt bleiben wir immer wieder stehen, staunen und tauschen uns aus, was wir sehen. In Meiringen haben wir dann noch einen Anstieg vor uns. Wir strampeln den Radweg entlang des Haslibergs zum Brünigpass  hinauf – 500 hm auf 4,5 km auf einer Schotterstraße – noch eine sehr große Herausforderung für die rote Gruppe an diesem Tag, die aber alle ohne Schwierigkeiten schaffen. Die blaue Gruppe hat heute - nach einer  beeindruckenden Abfahrt von Grindelwald nach Interlaken auf einem idyllischen Radweg - eine Schifffahrt von Brönigen über den Brienzersee nach Brienz – dem Mittelpunkt der Oberländer Holzschnitzkunst – auf dem Programm.
Der hellgrüne Brienzersee ist mit 260 Metern der tiefste und auch einer der saubersten Seen der Schweiz.  Auch hier erlebt die Gruppe unvergessliche Eindrücke der Schweizer Landschaft. Danach bringt der Bus die blaue Gruppe auch auf den Brünigpass. Von hier geht es für beide Gruppen über den Lungersee und Sarnersee und den Alpnacher See nach Stans zu unserem heutigen Hotel.

Tag 5:
Am Mittwoch lautet unser erstes Ziel Luzern. Wir besichtigen die Jesuitenkirche, die pittoreske Altstadt am rechten Ufer der Reuss mit den alten Bürgerhäusern und brunnengeschmückten Plätzen. Von der Seebrücke aus haben wir einen schönen Blick auf die Kapellbrücke – das Wahrzeichen von Luzern. Sie ist die älteste erhaltene Holzbrücke Europas. Auch der 34 m hohe Wasserturm ist ein Wahrzeichen von Luzern und gehörte früher zur inneren Stadtbefestigung. Aber auch der Blick über den Vierwaldstättersee lässt die Herzen höher schlagen – der See hat seinen Namen nach den vier „Waldstätten“, die ihn umgeben: den Urkantonen URI, SCHWYZ, UNTERWALDEN und LUZERN.
Bei Küssnacht ist ein Halt bei der „Hohlen Gasse“ Pflicht, bevor es weiter zum Zugersee und Lauerzersee geht. In Steinen nimmt die blaue Gruppe den Anstieg nach Rothenthurm mit dem Bus in Angriff, die rote Gruppe radelt die 500 hm hinauf – und auch hier liegen wieder einige Steigungsabschnitte über 10%. Bis zum Wallfahrtsort Einsiedeln ist es von dort nicht mehr weit. Bevor wir unser Hotel beziehen, besichtigen wir noch die Wallfahrtskirche und die Benediktiner-Abtei.




Tag 6:

Am Donnerstag radeln wir über den Sihlsee und Etzelspass (max. Steigung 20%) um uns dann zum Zürichsee hinunterrollen zu lassen. Die Aussicht während der Abfahrt auf den Zürichsee macht uns wieder – wie schon so oft in dieser Woche - sprachlos und überglücklich.  In Rapperswil radeln wir zum Schloss, bestaunen die duftenden Rosen im Rosengarten und genießen die gemütliche Atmosphäre einer Kleinstadt. Unser Ziel heißt heute Walenstadt am Walensee. Unser Hotel liegt direkt am Walensee, was einige nutzen, um sich im See abzukühlen.  Aber gegen 17.00 Uhr kommen plötzlich orkanartige Sturmböen auf und bringen Hagel und Regen. Nach einer Stunde ist dieses Naturschauspiel vorbei, es hat abgekühlt und die Luft ist angenehm frisch.

Tag 7:
Am Freitag strahlt wieder die Sonne und blauer Himmel begleitet uns wie in den vergangenen Tagen durch das Heidiland nach Sargans. Dann geht es weiter dem Rhein entlang bis zum Bodensee. Beim Rheinspitz wird nochmals eingekehrt und dann geht es zurück nach Lustenau, wo wir den Tag gemeinsam gemütlich ausklingen lassen und unsere gemeinsame Radwoche Revue passieren.




Fazit: Eine herausfordernde Radwoche – sowohl für die blaue als auch für die rote Gruppe - entlang vieler Schweizer Seen mit beeindruckender Bergkulisse, grünen Almen und sehenswerten Schweizer Orten bei Sonnenschein und blauem Himmel  – wir durften eine „Postkarten-Schweiz“ kennenlernen.

Danke, dass wir diese Woche mit Euch verbringen durften – Ihr ward/seid SPITZE!!!!
Gerhard, Martha – Eure Elite-Guides


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